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  • 1 Deutsche 24 Stunden Pflege und Betreuung
    Deutsche und deutschsprachige Kräfte – seit 25 Jahren
  • 2 Zwei feste Kräfte im Wechsel
    Vertraute Betreuung durch gleichbleibende Bezugspersonen
  • 3 24 Stunden Verhinderungspflege, bundesweit
    Ab 8 Tagen – Entlastung für Angehörige zu Hause
  • 4 Deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung, deutschlandweit
    Begleitung zu Hause mit Ruhe, Erfahrung und menschlicher Nähe
  • 5 Deutsche 24 Stunden Demenzbetreuung zu Hause in ganz Deutschland
    Vertraute Abläufe und gemeinsame Sprache geben Sicherheit

24 Stunden Pflege - deutsche & deutschsprachige Kräfte.

Deutsche 24 Stunden Betreuung bundesweit – 25 Jahre Erfahrung – zwei gleichbleibende Kräfte

Häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung durch deutsche und deutschsprachige Kräfte in ganz Deutschland

Wenn ein Mensch Abschied nehmen muss, braucht er Menschen, die wirklich da sind

Wenn deutlich wird, dass die Lebenszeit eines geliebten Menschen begrenzt ist, verändert sich der Blick auf vieles, was bisher selbstverständlich war. Die Gedanken beschäftigen sich mit dem, was noch kommen mag, mit der gemeinsamen Vergangenheit und mit dem Wunsch, die verbleibende Zeit so zu gestalten, dass der schwerkranke Mensch sich geborgen und verstanden fühlt. Gerade dann gewinnt die Frage an Bedeutung, wo und von wem er begleitet werden möchte. Für viele Menschen ist es ein tiefer Wunsch, ihr Lebensende nicht in einer fremden Umgebung, sondern dort verbringen zu dürfen, wo sie zu Hause sind, wo ihre Erinnerungen leben und wo sie über viele Jahre ihr eigenes Leben gestaltet haben.

Nicht jeder Mensch möchte sich mit seinem bevorstehenden Tod auf dieselbe Weise auseinandersetzen. Manche sprechen offen darüber, andere beschäftigen sich lieber mit ganz alltäglichen Dingen und möchten ihre Erkrankung nicht ständig zum Mittelpunkt machen. Diese unterschiedlichen Haltungen verdienen gleichermaßen Respekt. Für Elkine bedeutet eine würdevolle Sterbebegleitung deshalb, den schwerkranken Menschen nicht nach festen Vorstellungen zu begleiten, sondern seine Persönlichkeit, seine Entscheidungen und seine Wünsche auch in dieser letzten Lebensphase ernst zu nehmen.

Seit 25 Jahren begleitet die Elkine-Seniorenbetreuung ältere, pflegebedürftige und schwer erkrankte Menschen in ihrem eigenen Zuhause. Viele unserer Senioren kennen wir bereits lange, bevor sich ihr Lebensende abzeichnet. Wenn sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert und die Pflege umfangreicher wird, bleibt unsere Begleitung bestehen. Wir ziehen uns nicht zurück, weil die Situation schwieriger wird, sondern begleiten unsere Senioren grundsätzlich bis an ihr Lebensende.

Unsere häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung steht ebenso Familien offen, die erst in einer weit fortgeschrittenen Erkrankung Unterstützung suchen. Vielleicht möchte ein schwerkranker Mensch nach einem Krankenhausaufenthalt unbedingt noch einmal in sein eigenes Zuhause zurückkehren, oder seine Angehörigen möchten ihm diesen Wunsch erfüllen, benötigen dafür jedoch eine erfahrene Betreuungskraft. Auch wenn wir erst spät hinzukommen, nehmen wir uns Zeit, die persönliche Situation kennenzulernen und gemeinsam mit der Familie eine Begleitung zu gestalten, die dem Menschen und seinen Bedürfnissen gerecht wird.

Wie viel Zeit noch bleibt, lässt sich nicht immer vorhersagen. Ob Monate, Wochen oder nur wenige Tage vor einem Menschen liegen, verändert für uns nichts an seinem Recht auf liebevolle Zuwendung und eine würdevolle Versorgung. Auch wenige Tage sind keine bedeutungslose Restzeit. Sie gehören zum Leben dieses Menschen.

Elkine-Seniorenbetreuung ist eine deutsche Firma mit Sitz in Baden-Baden, die weder mit inländischen noch mit ausländischen Vermittlungsagenturen oder Personaldienstleistern zusammenarbeitet. Unsere erfahrenen Betreuungskräfte kennen wir persönlich; viele begleiten unser Unternehmen bereits seit zahlreichen Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten. Wir arbeiten ausschließlich mit deutschen Muttersprachlern oder Kräften, die fließend und sehr gut Deutsch sprechen. Gerade am Lebensende ist diese gemeinsame Sprache von unschätzbarem Wert, weil sie ermöglicht, persönliche Wünsche, Erinnerungen, Sorgen und manchmal auch nur leise angedeutete Bedürfnisse ohne grundlegende Sprachbarrieren zu verstehen.

Unsere Aufgabe ist es, einem Menschen auch in seiner letzten Lebensphase die Gewissheit zu geben, dass er mit seiner Persönlichkeit und seinen Wünschen im Mittelpunkt steht und in seinem vertrauten Zuhause bleiben darf. Denn Sterbebegleitung bedeutet für uns nicht, auf den Tod zu warten. Solange ein Mensch lebt, begleiten wir Leben.

Was unsere 24 Stunden Sterbebegleitung zu Hause im Alltag bedeutet

Auch in der letzten Lebensphase eines Menschen bleibt die persönliche Pflege und Versorgung ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Unsere erfahrenen 24 Stunden Pflege- und Betreuungskräfte übernehmen die Körperpflege, helfen beim Waschen und Ankleiden, bei Toilettengängen und Inkontinenz und unterstützen beim Aufstehen, bei der Mobilität oder bei zunehmender Bettlägerigkeit. Ebenso kümmern sie sich um Einkäufe, Mahlzeiten, Wäsche und die Haushaltsführung. Diese umfassende häusliche 24 Stunden Pflege und Betreuung schafft die Grundlage dafür, dass ein schwerkranker Mensch auch dann in seinem vertrauten Zuhause bleiben kann, wenn seine körperlichen Kräfte immer weiter nachlassen.

Mit fortschreitender Erkrankung verändern sich jedoch die Bedürfnisse und damit auch die Gestaltung des Alltags. Was vor einigen Wochen noch selbstverständlich war, kann heute bereits zu anstrengend sein. Vielleicht möchte ein Mensch morgens nicht mehr aufstehen, benötigt wesentlich mehr Ruhe oder empfindet selbst eine gründliche Körperpflege als belastend. Unsere Betreuungskräfte nehmen solche Veränderungen aufmerksam wahr und gestalten ihre Unterstützung entsprechend den persönlichen Wünschen und der körperlichen Verfassung des Seniors. Es geht nicht darum, gewohnte Abläufe um jeden Preis aufrechtzuerhalten, sondern darum, ihm die Pflege und Zuwendung zu geben, die seinem Wohlbefinden in diesem Moment am besten dienen.

Gerade in der häuslichen Sterbebegleitung ist die persönliche 1:1 Betreuung von besonderem Wert. Unsere Kräfte können sich auf diesen einen Menschen konzentrieren, seine Gewohnheiten berücksichtigen und sich Zeit für das nehmen, was ihm gerade wichtig ist. Vielleicht möchte er noch einmal von seiner Kindheit erzählen, über ein schönes Erlebnis sprechen oder einfach die Anwesenheit eines vertrauten Menschen genießen. An anderen Tagen wünscht er sich vielleicht vor allem Ruhe, möchte nicht sprechen oder empfindet Berührungen als unangenehm. Unsere Betreuungskräfte begegnen diesen unterschiedlichen Bedürfnissen mit Einfühlungsvermögen und tiefem Mitgefühl, ohne dem Menschen vorzuschreiben, wie er seine letzten Tage verbringen soll.

Auch Freude und Humor dürfen in dieser Zeit ihren Platz behalten. Eine schwere Erkrankung nimmt einem Menschen nicht seine Persönlichkeit, seinen Humor oder die Fähigkeit, sich über etwas Schönes zu freuen. Manchmal entsteht aus einer Erinnerung ein herzliches Lachen, obwohl kurz zuvor noch über Sorgen gesprochen wurde. Vielleicht wird gemeinsam ein Lieblingslied gehört, ein Familienfoto betrachtet oder über eine kleine Begebenheit aus früheren Jahren geschmunzelt. Solche Augenblicke sind nicht weniger wertvoll, weil das Lebensende näher rückt. Sie gehören weiterhin zum Leben dieses Menschen und verdienen ebenso ihren Raum wie Trauer, Angst oder Stille.

Für Elkine bedeutet eine würdevolle häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung deshalb, den Menschen nicht auf seine Erkrankung und die notwendigen Pflegeaufgaben zu reduzieren. Wir begleiten ihn mit seiner gesamten Persönlichkeit, seinen Erinnerungen, seinen Gefühlen und seinen persönlichen Wünschen. Die körperliche Pflege und die Versorgung des Haushalts bleiben selbstverständlich gewährleistet, doch ebenso wichtig sind die Zeit, die Aufmerksamkeit und die menschliche Nähe, die einem Menschen ermöglichen, seine letzte Lebensphase in Würde, Geborgenheit und nach seinen eigenen Bedürfnissen zu verbringen.

Auch Angehörige brauchen in dieser Zeit jemanden, der sie sieht

Wenn ein Mensch seinem Lebensende näherkommt, beginnt der Abschied für seine Familie häufig lange vor dem letzten Atemzug. Ein Ehepartner erlebt, wie der Mensch, mit dem er jahrzehntelang sein Leben geteilt, Pläne geschmiedet und unzählige Erinnerungen gesammelt hat, zunehmend schwächer wird. Eine Tochter sieht ihre Mutter plötzlich auf Hilfe angewiesen, obwohl diese früher immer für sie da war, und ein Sohn versucht vielleicht, der Familie Halt zu geben, während ihn selbst die Angst vor dem bevorstehenden Verlust begleitet. Die vertrauten Rollen verändern sich, und neben der tiefen Traurigkeit entsteht manchmal eine Hilflosigkeit, die sich nur schwer in Worte fassen lässt.

Zu dieser seelischen Belastung kommt die Verantwortung für die tägliche Versorgung. Arzttermine müssen organisiert, Medikamente bereitgestellt, Mahlzeiten zubereitet, Einkäufe erledigt und körperliche Pflege übernommen werden. Hinzu kommen möglicherweise unruhige Nächte, die Sorge vor einer plötzlichen Verschlechterung und die immer wiederkehrende Frage, ob man wirklich alles richtig macht. Viele Angehörige stellen ihre eigenen Bedürfnisse über lange Zeit vollständig zurück, weil sie dem geliebten Menschen möglichst viel geben möchten. Wenn irgendwann die Erschöpfung so groß wird, dass sie sich eingestehen müssen, nicht mehr alles allein bewältigen zu können, entstehen nicht selten Schuldgefühle. Dabei sagt die Grenze der eigenen Kraft nichts über die Tiefe der Liebe aus, die einen Menschen über Wochen, Monate oder Jahre zu dieser Fürsorge bewegt hat.

Unsere häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung möchte deshalb auch den Angehörigen einen Teil dieser schweren Verantwortung abnehmen. Während unsere erfahrenen Betreuungskräfte die persönliche Pflege und die alltägliche Versorgung übernehmen, entsteht wieder Raum für das, was angesichts des bevorstehenden Abschieds von unschätzbarem Wert sein kann: gemeinsame Zeit, die nicht von der nächsten Aufgabe bestimmt wird. Eine Tochter darf wieder einfach neben ihrer Mutter sitzen, Erinnerungen mit ihr teilen oder ihre Hand halten, ohne gleichzeitig an die Wäsche oder das nächste Mittagessen denken zu müssen. Ein Ehemann kann sich seiner Frau zuwenden und die Nähe zu ihr genießen, statt zwischen Haushalt, Pflege und organisatorischen Verpflichtungen hin und her gerissen zu sein. Vielleicht entsteht dadurch auch die Gelegenheit, noch etwas auszusprechen, wofür im hektischen Alltag bisher nie der richtige Moment gefunden wurde.

Wir wissen aus unserer langjährigen Erfahrung, dass Angehörige in dieser Zeit ganz unterschiedliche Gefühle durchleben. Neben Liebe, Trauer und Sorge können sich Erschöpfung, Hilflosigkeit, Angst und manchmal auch Wut oder innere Unruhe zeigen. Unsere Betreuungskräfte begegnen diesen Gefühlen mit Verständnis und tiefem Mitgefühl. Sie hören zu, wenn jemand über seine Sorgen sprechen möchte, und respektieren ebenso, wenn ein Angehöriger lieber schweigt oder für eine Weile Abstand braucht. Nicht jedes Gefühl verlangt nach einer Antwort, und nicht jede Träne muss mit tröstenden Worten aufgefangen werden. Manchmal ist es gerade die ruhige Anwesenheit eines verständnisvollen Menschen, die in einem besonders schweren Augenblick Halt geben kann.

Für Elkine gehört diese menschliche Begleitung der Familie untrennbar zur würdevollen Sterbebegleitung zu Hause. Denn am Lebensende geht es nicht nur darum, einen schwerkranken Menschen aufmerksam und liebevoll zu versorgen, sondern auch darum, seinen Angehörigen die Möglichkeit zu geben, die verbleibende gemeinsame Zeit möglichst bewusst zu erleben. Wenn die alltägliche Verantwortung ein Stück leichter wird, dürfen aus pflegenden Angehörigen wieder vor allem liebende Angehörige werden – Menschen, die nicht alles leisten müssen, sondern einfach füreinander da sein dürfen.

Auch die Menschen, die begleiten, brauchen Kraft und einen Ort zum Rückzug

Eine häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung ist nicht nur für den schwerkranken Menschen und seine Angehörigen eine besonders intensive Zeit. Auch unsere Betreuungskräfte erleben die letzte Lebensphase eines Menschen unmittelbar mit und sind dabei häufig mit Situationen konfrontiert, die sie menschlich tief berühren. Gerade wenn eine Kraft einen Senior bereits über viele Monate oder sogar Jahre begleitet hat, ist längst eine persönliche Beziehung entstanden. Sie kennt seine Lebensgeschichte, seine Gewohnheiten, seinen Humor und seine kleinen Eigenheiten. Sie hat mit ihm gelacht, schwierige Zeiten gemeinsam mit ihm durchgestanden und vielleicht auch seine Familie über lange Zeit kennengelernt. Wenn dieser vertraute Mensch nun immer schwächer wird und sich sein Leben dem Ende nähert, bewegt diese Entwicklung selbstverständlich auch unsere erfahrenen Kräfte.

Unsere Betreuungskräfte begleiten die ihnen anvertrauten Menschen mit Geduld, Empathie und tiefem Mitgefühl. Sie spüren, wann ein Mensch Nähe sucht, wann er lieber in Ruhe gelassen werden möchte und wann ein stilles Beisammensein mehr bedeutet als viele Worte. Sie erleben die Sorgen und Ängste der Angehörigen, teilen bewegende Augenblicke und sind manchmal auch selbst traurig, wenn sie erkennen, dass der gemeinsame Weg bald zu Ende gehen wird. Aus 25 Jahren Erfahrung wissen wir, wie viel menschliche und seelische Kraft eine solche Begleitung verlangt. Deshalb ist es uns ebenso wichtig, auf das Wohlbefinden unserer Betreuungskräfte zu achten und ihnen Raum zu geben, das Erlebte zu verarbeiten.

Während ihres Einsatzes steht unserer Betreuungskraft im Haushalt ein eigenes Zimmer mit Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Fernseher und Internetanschluss zur Verfügung. Dieser persönliche Rückzugsraum ermöglicht ihr, sich außerhalb ihrer Betreuungsaufgaben auszuruhen, ungestört zu schlafen und für eine gewisse Zeit Abstand von den emotionalen Anforderungen des Tages zu gewinnen. Ausreichende Schlaf- und Ruhezeiten sind für uns eine selbstverständliche Voraussetzung dafür, dass unsere Kräfte auch in einer belastenden Lebensphase aufmerksam, liebevoll und zuverlässig begleiten können.

In unserer häuslichen 24 Stunden Pflege arbeiten wir grundsätzlich mit zwei gleichbleibenden Betreuungskräften, die sich im 14 tägigen Rhythmus ablösen. Dieses bewährte Wechselmodell bietet dem Senior vertraute Bezugspersonen und gibt unseren Kräften zugleich die Möglichkeit, nach einem intensiven Einsatz nach Hause zurückzukehren, sich zu erholen und neue Kraft zu sammeln. Beginnt eine Sterbebegleitung erst in der letzten Lebensphase, wird die Organisation an die persönliche Situation und den tatsächlichen zeitlichen Bedarf angepasst.

Für Elkine gehört es zu einer würdevollen Sterbebegleitung, auch die Menschen wertzuschätzen, die einen schwerkranken Senior auf seinem letzten Lebensweg begleiten. Denn wer einem anderen Menschen mit so viel persönlicher Zuwendung und tiefem Mitgefühl zur Seite steht, darf auch selbst menschliche Fürsorge, Verständnis und die notwendige Erholung erfahren.

Wenn Essen und Trinken weniger werden

Für Angehörige ist es oft besonders schwer auszuhalten, wenn ein sterbender Mensch immer weniger essen oder trinken möchte. Essen bedeutet schließlich weit mehr als die reine Nahrungsaufnahme. Es ist ein Ausdruck von Liebe, Fürsorge und Vertrautheit. Vielleicht bereitet eine Tochter noch einmal das Lieblingsgericht ihrer Mutter zu, ein Ehemann bietet seiner Frau etwas an, das sie früher besonders gerne gegessen hat, oder die Familie versucht mit viel Geduld, wenigstens ein paar Löffel Joghurt oder etwas Suppe anzureichen. Wenn selbst diese kleinen Angebote zunehmend abgelehnt werden, entsteht häufig eine große Hilflosigkeit. Viele Angehörige fürchten, ihr geliebter Mensch könne verhungern oder verdursten, und fragen sich, ob sie nicht stärker darauf bestehen müssten, dass er etwas zu sich nimmt.

In der letzten Lebensphase verändert sich jedoch der gesamte Stoffwechsel. Der Körper benötigt und verarbeitet Nahrung und Flüssigkeit zunehmend anders, während das natürliche Hunger- und Durstempfinden häufig deutlich nachlässt. Was für einen gesunden Menschen lebensnotwendig und selbstverständlich ist, kann für einen Menschen in der unmittelbaren Sterbephase an Bedeutung verlieren oder sogar belastend werden. In der Palliativbegleitung gibt es dazu einen Satz, der diesen schwierigen Zusammenhang auf sehr verständliche Weise beschreibt: „Der Mensch stirbt nicht, weil er nichts mehr isst, sondern er isst nichts mehr, weil er stirbt.“ Diese Aussage gilt nicht uneingeschränkt für jede Erkrankung und jede Situation, kann Angehörigen aber helfen zu verstehen, weshalb eine abnehmende Nahrungsaufnahme am Lebensende häufig Teil des natürlichen Sterbeprozesses ist.

Für die Familie bedeutet diese Erkenntnis oft eine große innere Umstellung. Über viele Jahre war es selbstverständlich, durch gutes Essen, regelmäßige Getränke und liebevolle Aufmerksamkeit etwas für die Gesundheit des anderen Menschen zu tun. Nun kann Fürsorge bedeuten, nicht mehr auf einem weiteren Löffel zu bestehen, sondern aufmerksam wahrzunehmen, was der geliebte Mensch tatsächlich möchte und was ihm noch guttut. Essen und Trinken dürfen weiterhin angeboten werden, solange der Mensch es wünscht und sicher zu sich nehmen kann. Wenn das Schlucken zunehmend schwerfällt oder die Aufnahme Beschwerden verursacht, sollten die behandelnden Ärzte oder Palliativfachkräfte einbezogen werden.

Unsere erfahrenen Betreuungskräfte begleiten auch diese Veränderungen mit besonderer Behutsamkeit. Sie bereiten weiterhin kleine Mahlzeiten und Getränke zu, berücksichtigen persönliche Vorlieben und unterstützen beim Essen und Trinken, soweit dies gewünscht und möglich ist. Gleichzeitig achten sie auf Zeichen von Unwohlsein und nehmen wahr, wenn ein Mensch nur noch wenige Schlucke möchte oder Nahrung vollständig ablehnt. Auch die Pflege und Befeuchtung des Mundes kann in dieser Phase besonders wohltuend sein. Welche Maßnahmen geeignet sind, wird bei Bedarf mit den behandelnden Palliativfachkräften abgestimmt.

Gerade für Angehörige kann es entlastend sein, zu erfahren, dass ihre Liebe und Fürsorge nicht daran gemessen werden, wie viel der sterbende Mensch noch gegessen oder getrunken hat. Sie dürfen weiterhin etwas für ihn tun, auch wenn sich die Form ihrer Zuwendung verändert. Vielleicht ist es jetzt das Befeuchten der Lippen, das vorsichtige Anreichen eines gewünschten Schluckes, eine vertraute Stimme oder das ruhige Sitzen am Bett. Die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf das Wohlbefinden des Menschen und nicht mehr darauf, bestimmte Mengen an Nahrung oder Flüssigkeit erreichen zu müssen.

Ein Mensch verliert am Ende seines Lebens nicht das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit, nur weil sein Körper keine Nahrung mehr verlangt. Gerade dann kann es eine besonders wertvolle Form der Fürsorge sein, seine veränderten Bedürfnisse anzunehmen, ihm Beschwerden zu ersparen und ihn mit Ruhe, Zärtlichkeit und menschlicher Nähe zu begleiten.

Wenn sich der Zustand verändert, ist ein gutes Netzwerk wichtig

In der letzten Lebensphase kann sich der gesundheitliche Zustand eines Menschen innerhalb kurzer Zeit verändern. Schmerzen nehmen zu, die Atmung wird beschwerlicher, plötzlich entsteht eine ausgeprägte Unruhe oder Angehörige bemerken Veränderungen, die sie nicht einordnen können. Gerade wenn der Wunsch besteht, den geliebten Menschen bis zu seinem Lebensende im eigenen Zuhause zu begleiten, ist es beruhigend zu wissen, dass neben der persönlichen Pflege und Betreuung auch erfahrene medizinische Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die mit den besonderen Herausforderungen dieser Lebensphase vertraut sind.

Bei unserer häuslichen 24 Stunden Sterbebegleitung arbeiten wir deshalb eng mit Hausärzten, Palliativärzten, regionalen Palliativteams und bei Bedarf mit ambulanten Pflegediensten zusammen. Während unsere Betreuungskräfte den Menschen in seinem täglichen Leben begleiten, seine persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen und Veränderungen seines Befindens wahrnehmen, übernehmen die behandelnden Ärzte die medizinische Versorgung. Diese Zusammenarbeit ist besonders wertvoll, wenn Beschwerden auftreten, die eine gezielte ärztliche Behandlung erfordern.

Was sind Palliativärzte und wie können sie zu Hause helfen?

Palliativärzte sind Mediziner mit besonderen Kenntnissen und häufig einer speziellen Weiterbildung in der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. In dieser Lebensphase steht nicht mehr die Heilung einer Erkrankung im Vordergrund, sondern die Frage, wie Schmerzen und andere belastende Beschwerden möglichst wirksam gelindert werden können. Palliativärzte kümmern sich beispielsweise um die Behandlung starker Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, ausgeprägter Unruhe und belastender Ängste. Sie überprüfen die vorhandene Medikation, passen Behandlungen an die aktuelle Situation an und besprechen mit dem erkrankten Menschen und seinen Angehörigen, welche Maßnahmen seinem Wohlbefinden dienen.

Besonders wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass ein sterbender Mensch Schmerzen, Atemnot oder schwere Angstzustände nicht einfach ertragen muss. Die moderne Palliativmedizin verfügt über zahlreiche Möglichkeiten, solche Beschwerden zu lindern und die letzte Lebensphase so ruhig und beschwerdearm wie möglich zu gestalten. Nicht jedes Symptom lässt sich vollständig beseitigen, doch häufig kann durch eine sorgfältig abgestimmte Behandlung eine erhebliche Erleichterung erreicht werden. Für Angehörige ist es oft eine große Beruhigung zu erfahren, dass medizinische Hilfe auch dann sinnvoll und notwendig ist, wenn eine Erkrankung nicht mehr geheilt werden kann.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung – medizinische Hilfe im eigenen Zuhause

Wenn die Beschwerden besonders ausgeprägt oder schwierig zu behandeln sind, kann eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung, kurz SAPV, erforderlich werden. Dabei arbeiten besonders qualifizierte Palliativärzte und Pflegefachkräfte als Team zusammen und versorgen schwerstkranke Menschen in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung. Sie können Hausbesuche durchführen, die Behandlung belastender Symptome übernehmen, Medikamente und erforderliche Maßnahmen abstimmen und Angehörige beraten, wie sie sich bei Veränderungen des Gesundheitszustandes verhalten sollen.

Ein wichtiger Bestandteil dieser spezialisierten Versorgung ist die organisierte Erreichbarkeit für Krisensituationen. Im Rahmen einer entsprechend verordneten SAPV bestehen Ruf- und Notfallbereitschaften, sodass Familien bei akuten Beschwerden wissen, an wen sie sich wenden können. Die medizinische Versorgung wird dabei mit den bereits beteiligten Hausärzten, Pflegediensten und anderen Ansprechpartnern abgestimmt. Die SAPV muss ärztlich verordnet werden und kommt insbesondere dann infrage, wenn die allgemeine ambulante Palliativversorgung für die bestehenden Beschwerden nicht mehr ausreicht.

Für Elkine ist diese Zusammenarbeit von großem Wert. Unsere Betreuungskräfte können Veränderungen im täglichen Leben wahrnehmen, Beobachtungen verständlich weitergeben und den schwerkranken Menschen weiterhin persönlich begleiten. Die medizinische Beurteilung und Behandlung belastender Beschwerden liegt dagegen bei den zuständigen Ärzten. So ergänzen sich die umfassende menschliche Begleitung durch Elkine und die fachärztliche Palliativversorgung zu Hause.

Unser Rat aus 25 Jahren Erfahrung: Warten Sie möglichst nicht, bis starke Schmerzen, Atemnot oder andere belastende Beschwerden eine akute Krise auslösen. Wenn absehbar wird, dass ein Mensch in seine letzte Lebensphase eintritt, sprechen Sie frühzeitig mit dem behandelnden Hausarzt darüber, welche palliativmedizinische Unterstützung sinnvoll ist und ob die Einbindung eines regionalen Palliativteams vorbereitet werden sollte. So können notwendige Ansprechpartner, medizinische Maßnahmen und die Erreichbarkeit bei Verschlechterungen rechtzeitig geklärt werden.

Für Angehörige kann dieses Wissen eine große seelische Entlastung bedeuten. Sie müssen nicht selbst entscheiden, welches Medikament bei starken Schmerzen notwendig ist oder wie sie mit schwerer Atemnot umgehen sollen, sondern können sich an medizinisch erfahrene Menschen wenden. Das ermöglicht ihnen, ihre Aufmerksamkeit wieder stärker auf das zu richten, was in dieser besonderen Zeit so wertvoll ist: die Nähe zu ihrem geliebten Menschen, gemeinsame Augenblicke und das Wissen, dass alles medizinisch Mögliche getan wird, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen.

Unser gemeinsames Anliegen ist es, dass ein Mensch seine letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung verbringen darf, mit liebevoller persönlicher Begleitung, fachkundiger medizinischer Versorgung und möglichst frei von Schmerzen, Angst und anderen belastenden Beschwerden.

Sterbebegleitung bei Demenz – wenn Worte immer weniger werden

Bei einer weit fortgeschrittenen Demenz sprechen viele Menschen am Ende ihres Lebens nur noch wenig oder gar nicht mehr zusammenhängend. Bedürfnisse, Schmerzen, Angst oder Unwohlsein lassen sich dann oft nicht mehr eindeutig mit Worten ausdrücken. Umso wichtiger ist eine aufmerksame Begleitung durch Menschen, die auch kleine Veränderungen im Verhalten wahrnehmen und ernst nehmen.

Ein veränderter Gesichtsausdruck, angespannte Hände, Unruhe, Abwehr bei Berührung, eine andere Atmung oder ein plötzlich verändertes Verhalten können Hinweise darauf sein, dass ein Mensch etwas benötigt oder unter Beschwerden leidet. Gerade hier ist es wertvoll, wenn vertraute Betreuungskräfte seine Gewohnheiten, seine Persönlichkeit und seine Art, sich auszudrücken, kennen.

Aus vielen unserer Begleitungen kennen wir auch eine besonders berührende Situation: Manche Menschen mit weit fortgeschrittener Demenz rufen immer wieder „Hallo“, manchmal über viele Stunden und in kurzen Abständen. Für Außenstehende mag es wie die ständige Wiederholung desselben Wortes wirken. Wer sich jedoch bewusst macht, wie sehr diese Menschen ihre sprachlichen Möglichkeiten bereits verloren haben, hört darin möglicherweise etwas ganz anderes.

Vielleicht ist dieses „Hallo“ der Versuch, Kontakt aufzunehmen, sich der Anwesenheit eines anderen Menschen zu versichern oder ein Bedürfnis auszudrücken, für das die passenden Worte nicht mehr gefunden werden. Vielleicht sucht der Mensch Nähe, Orientierung oder einfach die beruhigende Gewissheit, dass jemand bei ihm ist. Was er tatsächlich empfindet, lässt sich nicht immer eindeutig erkennen. Doch gerade deshalb verdient jeder dieser Rufe eine ernsthafte, geduldige und menschliche Antwort.

Unsere Betreuungskräfte begegnen solchen Situationen mit Aufmerksamkeit und Verständnis. Sie wenden sich dem Menschen zu, sprechen ihn ruhig an, achten auf seine Reaktionen und versuchen herauszufinden, ob hinter seinem Rufen ein körperliches Bedürfnis, Unwohlsein, Angst oder der Wunsch nach Gesellschaft steht. Dabei kann eine vertraute Stimme, eine behutsame Berührung oder das ruhige Dasein eines anderen Menschen mehr bewirken als viele Erklärungen. Hält die Unruhe an oder verändert sie sich deutlich, werden mögliche körperliche Ursachen auch medizinisch abgeklärt.

Für Angehörige kann dieses wiederholte Rufen sehr schmerzlich sein. Sie hören die Stimme eines Menschen, den sie seit Jahrzehnten kennen, und können doch nicht mehr wie früher mit ihm sprechen. Vielleicht möchten sie so gerne verstehen, was ihre Mutter oder ihr Vater ihnen sagen will, und erleben immer wieder, dass eine Antwort nicht mehr möglich ist. In solchen Momenten benötigen auch sie Verständnis und Unterstützung.

Ein Mensch verliert durch seine Demenzerkrankung nicht das Bedürfnis, wahrgenommen, verstanden und liebevoll behandelt zu werden. Auch wenn ihm vielleicht nur noch ein einziges Wort geblieben ist, verdient das, was er damit auszudrücken versucht, unsere ganze Aufmerksamkeit und unseren Respekt.

Manchmal scheint auch der letzte Moment etwas sehr Privates zu sein

In unserer langjährigen Erfahrung mit der häuslichen Sterbebegleitung begegnet uns immer wieder eine Situation, die Angehörige im Nachhinein tief bewegen kann. Sie haben viele Stunden am Bett eines geliebten Menschen verbracht, seine Hand gehalten, mit ihm gesprochen oder einfach still bei ihm gesessen. Vielleicht waren sie über Tage hinweg kaum von seiner Seite gewichen, aus Liebe, aus Sorge oder aus dem Wunsch heraus, ihn in seinen letzten Augenblicken nicht allein zu lassen. Dann verlassen sie für wenige Minuten das Zimmer, um zur Toilette zu gehen, sich einen Kaffee zu holen oder kurz durchzuatmen. Wenn sie zurückkehren, stellen sie fest, dass der Mensch in genau dieser kurzen Zeit verstorben ist.

Wir haben solche Situationen in unserer Arbeit wiederholt erlebt, und obwohl niemand mit Gewissheit erklären kann, weshalb der Tod manchmal gerade in einem solchen Moment eintritt, berührt uns dieser Umstand immer wieder. Es gibt die Vorstellung, dass manche Menschen für ihren letzten Abschied vielleicht einen Augenblick ganz für sich benötigen oder dass es ihnen auf eine Weise leichter fällt loszulassen, wenn die Menschen, die sie lieben, gerade nicht unmittelbar an ihrem Bett sitzen. Ob das tatsächlich so ist, wissen wir nicht. Doch dieser Gedanke kann Angehörigen manchmal helfen, einen Augenblick zu betrachten, den sie sonst ausschließlich mit Schmerz und Selbstvorwürfen verbinden.

Denn häufig bleibt nach dem Tod nicht nur die Trauer, sondern auch eine quälende Frage zurück: Warum bin ich ausgerechnet in diesem Moment hinausgegangen? Hätte ich bleiben müssen? Hat mein geliebter Mensch vielleicht noch nach mir gesucht? Gerade Menschen, die ihren Angehörigen über lange Zeit aufopferungsvoll begleitet haben, machen sich deswegen manchmal schwere Vorwürfe. Dabei gerät leicht aus dem Blick, was sie in den Wochen, Tagen und Stunden zuvor alles gegeben haben: ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit, ihre Fürsorge und vor allem ihre Liebe.

Aus unserer Erfahrung möchten wir Angehörigen deshalb etwas besonders ans Herz legen: Die Bedeutung Ihrer Begleitung bemisst sich nicht daran, ob Sie beim letzten Atemzug im Zimmer waren. Sie haben Ihren geliebten Menschen nicht im Stich gelassen, weil Sie für wenige Minuten hinausgegangen sind. Sie waren an seiner Seite, als er Ihre Nähe, Ihre Stimme, Ihre Berührung und Ihre Zuwendung erleben konnte. All diese gemeinsamen Augenblicke verlieren nicht an Bedeutung, nur weil der Tod in einem Moment eingetreten ist, den niemand vorhersehen oder bestimmen konnte.

Vielleicht gehört es auch zu einem würdevollen Abschied, anzuerkennen, dass wir einem Menschen bis zuletzt Liebe und Geborgenheit schenken können, ohne den genauen Augenblick seines Todes beeinflussen zu können. Was bleibt, ist nicht die eine Minute, in der wir möglicherweise nicht anwesend waren, sondern die gemeinsame Zeit, in der wir für diesen Menschen da gewesen sind. Und diese Zeit, getragen von Nähe, Fürsorge und Liebe, ist unendlich viel wertvoller als die Frage, ob wir im allerletzten Augenblick seine Hand gehalten haben.

Wenn wir erst in der letzten Lebensphase dazukommen

Wenn unsere Betreuungskräfte einen Menschen erst in seiner letzten Lebensphase kennenlernen, begegnen sie einer besonders sensiblen Situation. Der schwerkranke Mensch hat möglicherweise nicht mehr die Kraft, sich ausführlich mitzuteilen, seine Lebensgeschichte zu erzählen oder sich auf größere Veränderungen einzustellen. Zugleich kommt mit unserer Betreuungskraft ein zunächst fremder Mensch in sein Zuhause, der ihn bei sehr persönlichen Verrichtungen unterstützen und ihm in einer Zeit großer Verletzlichkeit zur Seite stehen wird. Gerade deshalb braucht es von Anfang an ein besonderes Maß an Einfühlungsvermögen, Behutsamkeit und Respekt.

Unsere erfahrenen Kräfte wissen, wie wichtig es ist, zunächst den Menschen kennenzulernen, statt ausschließlich seine Erkrankung und seinen Pflegebedarf zu betrachten. Oft können Angehörige dabei wertvolle Einblicke geben, denn sie wissen, welche Gewohnheiten ihm wichtig sind, wie er seine Wünsche äußert, was ihm unangenehm ist und wodurch er sich geborgen fühlt. Vielleicht möchte er bei der Körperpflege besonders behutsam unterstützt werden, legt großen Wert auf seine Privatsphäre oder empfindet es als beruhigend, wenn bestimmte vertraute Abläufe beibehalten werden. Solche persönlichen Einzelheiten helfen unserer Betreuungskraft, ihre Begleitung von Beginn an auf diesen einen Menschen abzustimmen.

Unsere Kräfte begegnen ihm deshalb mit Geduld, aufmerksamem Zuhören und einem feinen Gespür für seine Reaktionen. Dabei ist die gemeinsame deutsche Sprache besonders wertvoll, weil auch leise geäußerte Wünsche, persönliche Grenzen und vertraute Redewendungen verstanden werden können. Wenn das Sprechen bereits schwerfällt, gewinnen Mimik, Gestik und die behutsame Wahrnehmung seiner Reaktionen zunehmend an Bedeutung.

Auch wenn für ein langes Kennenlernen keine Zeit mehr bleibt, kann eine würdevolle und vertrauensvolle Begleitung entstehen. Entscheidend ist nicht, wie lange sich zwei Menschen bereits kennen, sondern mit welcher Aufmerksamkeit, Achtung und menschlichen Wärme sie einander begegnen. Gerade in dieser besonderen Lebensphase möchten wir dem schwerkranken Menschen vermitteln, dass seine Wünsche respektiert werden und er sich auch einer zunächst fremden Betreuungskraft mit einem guten Gefühl anvertrauen darf.

Wenn sich der Körper immer weiter zurückzieht

In den letzten Tagen oder Stunden eines Menschen verändert sich häufig nicht nur seine körperliche Verfassung, sondern auch seine Teilnahme am Leben um ihn herum. Er verbringt immer mehr Zeit schlafend, spricht seltener, öffnet vielleicht nur noch für kurze Augenblicke die Augen oder reagiert nicht mehr in der gewohnten Weise auf Ansprache und Berührung. Auch die Atmung kann sich verändern, unregelmäßiger werden oder von längeren Pausen unterbrochen sein. Für Angehörige sind solche Entwicklungen oft besonders schwer zu erleben, weil sie den vertrauten Menschen noch vor sich sehen und gleichzeitig spüren, dass er sich immer weiter von der Welt zurückzieht, die sie bisher miteinander geteilt haben.

Diese Veränderungen können zum natürlichen Sterbeprozess gehören, verlaufen jedoch bei jedem Menschen unterschiedlich. Nicht jedes Anzeichen bedeutet, dass der Tod unmittelbar bevorsteht, und auch erfahrene Begleiter können den genauen Zeitpunkt häufig nicht vorhersagen. Unsere Betreuungskräfte kennen viele dieser Veränderungen aus ihrer langjährigen Arbeit und begegnen ihnen mit Ruhe und Aufmerksamkeit. Gleichzeitig achten sie darauf, ob Beschwerden oder eine belastende Unruhe auftreten, die eine ärztliche oder palliativmedizinische Behandlung erforderlich machen. Gerade in dieser letzten Lebensphase ist es wichtig, zwischen Veränderungen, die zum Sterben gehören können, und Beschwerden, die gelindert werden sollten, sorgfältig zu unterscheiden.

Für Angehörige entsteht währenddessen oft eine besondere Form der Hilflosigkeit. Vielleicht sitzt eine Tochter am Bett ihrer Mutter und erzählt ihr noch einmal von einem gemeinsamen Erlebnis, obwohl sie nicht weiß, ob ihre Worte bewusst verstanden werden. Ein Ehemann hält die Hand seiner Frau und vermisst die vertraute Erwiderung, die über Jahrzehnte selbstverständlich war. Manchmal möchten Angehörige unbedingt noch etwas sagen, eine Frage stellen oder ein letztes Zeichen der Zuneigung erhalten, während der schwerkranke Mensch bereits nicht mehr die Kraft hat, darauf zu reagieren. Gerade das Ausbleiben einer Antwort kann schmerzen, weil es die Endlichkeit der gemeinsamen Zeit so unmittelbar spürbar macht.

Niemand kann mit Sicherheit sagen, was ein Mensch in jeder Phase des Sterbens noch hört, wahrnimmt oder empfindet. Deshalb ist es sinnvoll, weiterhin behutsam mit ihm zu sprechen, seine persönlichen Grenzen zu achten und ihm vertraute Nähe anzubieten, ohne eine Reaktion zu erwarten. Eine ruhige Stimme, das vorsichtige Halten einer Hand oder einfach die Anwesenheit eines geliebten Menschen können Ausdruck einer tiefen Verbundenheit bleiben, auch wenn ein gewohntes Gespräch längst nicht mehr möglich ist. Ebenso wichtig ist es, zu respektieren, wenn der Sterbende keine Berührung möchte oder offensichtlich Ruhe benötigt.

Unsere Kräfte begleiten solche Augenblicke mit besonderem Einfühlungsvermögen und tiefem Mitgefühl. Sie sorgen für eine angenehme und ruhige Umgebung, unterstützen bei der persönlichen Pflege und achten aufmerksam auf die körperlichen Bedürfnisse des schwerkranken Menschen. Dabei verstehen sie, dass Angehörige in diesen Momenten ganz unterschiedliche Wünsche haben. Manche möchten möglichst viel Zeit am Bett verbringen, andere benötigen zwischendurch Abstand, weil sie die Veränderungen ihres geliebten Menschen nur schwer ertragen können. Beides darf seinen Platz haben, ohne dass daraus ein Gefühl des Versagens entstehen muss.

Gerade wenn ein Mensch immer stiller wird und seine Kräfte nachlassen, verliert die gemeinsame Zeit nicht ihren Wert. Auch ohne Gespräche, ohne vertraute Gesten und ohne eine erkennbare Antwort kann liebevolle Zuwendung weiterhin Ausdruck dessen sein, was zwei Menschen ein Leben lang verbunden hat. Für Elkine bedeutet würdevolle Sterbebegleitung, diesen letzten Abschnitt mit Aufmerksamkeit, Respekt und menschlicher Wärme zu begleiten und dem schwerkranken Menschen zu ermöglichen, in seinem vertrauten Zuhause so ruhig und geborgen wie möglich Abschied zu nehmen.

Kontakt zur Elkine-Seniorenbetreuung

Wenn Sie darüber nachdenken, einen schwerkranken oder sterbenden Angehörigen zu Hause begleiten zu lassen, können Sie sich auch dann an uns wenden, wenn vieles noch ungeklärt ist. Gerade in dieser Lebensphase lässt sich nicht alles im Voraus planen. Manchmal verändert sich eine Situation innerhalb weniger Tage, manchmal ganz plötzlich.

Der erste Schritt ist deshalb ein ausführliches telefonisches Gespräch. Wir möchten verstehen, wie es Ihrem Angehörigen geht, welche Unterstützung bereits notwendig ist, was Ihnen Sorgen macht und was Ihnen für die letzte Lebensphase besonders wichtig ist.

Wenn eine häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung durch Elkine für Ihre Situation in Betracht kommt, erhalten Sie anschließend unseren ausführlichen Erhebungsbogen. Auf dieser Grundlage wählen wir die beiden Kräfte aus, die zu dem Menschen, seiner Situation und seiner Familie passen.

Für eine sorgfältige Vorbereitung benötigen wir in der Regel etwa 14 Tage Vorlaufzeit. Wenn sich der Zustand eines Menschen unerwartet schnell verändert und kurzfristig Hilfe benötigt wird, prüfen wir unmittelbar, was möglich ist, und organisieren schnellstmöglich eine passende Betreuung.

 

Zentrale Telefonnummer: 07221 7792240

Erreichbarkeit: täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr, auch an Sonn und Feiertagen

Elkine-Seniorenbetreuung – Mehr Zeit fürs Leben

Die häusliche deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung der Elkine-Seniorenbetreuung steht Ihnen in ganz Deutschland zur Verfügung