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Ein älterer Mensch muss nicht alle paar Wochen einem neuen Gesicht erklären, wie sein Tag aussieht. Er muss nicht mit Händen und Füßen verständlich machen, was ihm fehlt. Angehörige müssen nicht ständig neu erzählen, was wichtig ist. Und eine Betreuungskraft sollte nicht über viele Wochen oder Monate ohne echten Wechsel funktionieren müssen, bis irgendwann Aufmerksamkeit, Geduld oder Kraft nachlassen.
Genau an diesen Punkten entscheidet sich für uns, ob eine 24 Stunden Pflege zu Hause auf Dauer wirklich trägt.
Seit 25 Jahren arbeitet die Elkine-Seniorenbetreuung deshalb mit einem Betreuungsmodell, das Vertrautheit und Kontinuität in den Mittelpunkt stellt. In der dauerhaften Betreuung wechseln sich zwei gleichbleibende Kräfte im 14 Tage Rhythmus ab. Unsere Senioren werden von deutschen Muttersprachlern und fließend sehr gut deutschsprechenden Kräften begleitet, denn gemeinsames Leben braucht mehr als die Verständigung über Termine, Einkäufe und Aufgaben.
Wir begleiten einzelne Senioren ebenso wie Paare – Menschen, die noch weitgehend selbstständig sind, ebenso wie Senioren mit zunehmender Pflegebedürftigkeit, Demenz, eingeschränkter Mobilität oder Bettlägerigkeit. Auch wenn sich der Hilfebedarf im Laufe der Zeit stark verändert, bleibt das vertraute Zuhause für uns der Mittelpunkt der Betreuung.
Als deutsche Firma organisieren wir unsere Betreuung selbst. Dabei geht es nicht allein darum, dass notwendige Hilfe geleistet wird. Entscheidend ist, dass Betreuung zum Menschen, zu seinem Alltag und zu seinem Zuhause passt.
Ein älterer Mensch, der Hilfe braucht, gibt im Alltag ohnehin schon vieles ab. Umso wichtiger ist es, dass er nicht zusätzlich immer wieder neue Menschen an sich heranlassen muss.
Vertrauen entsteht nicht auf Knopfdruck. Es wächst mit kleinen Dingen: mit einer Stimme, die man wiedererkennt, mit einem Blick, der nicht erklärt werden muss, mit dem Wissen, wie jemand seinen Kaffee trinkt, wann er morgens Ruhe braucht oder bei welchem Thema er plötzlich lebendig wird. Gerade im Alter können solche vertrauten Kleinigkeiten sehr viel Halt geben.
Deshalb arbeiten wir in der dauerhaften 24 Stunden Pflege mit zwei gleichbleibenden Kräften im 14 Tage Rhythmus. Nach zwei Wochen kommt nicht irgendein neuer Mensch in den Haushalt, sondern eine vertraute Kraft, die den Senior, seine Gewohnheiten und seinen Alltag bereits kennt. So muss Vertrauen nicht immer wieder von vorne beginnen.
Gleichzeitig schützt dieses Modell auch die Menschen, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen. Wer über viele Wochen oder Monate ohne ausreichende Erholung in einem fremden Haushalt lebt und täglich Verantwortung trägt, kann irgendwann müde, unaufmerksam oder innerlich erschöpft werden. Unsere Kräfte kehren deshalb nach ihrem Einsatz nach Hause zurück, können Abstand gewinnen und Kraft schöpfen, bevor sie wiederkommen.
Damit beim Wechsel nichts verloren geht, gehört eine sorgfältige Übergabe für uns selbstverständlich dazu. Veränderungen im Befinden, Arzttermine, Beobachtungen, neue Gewohnheiten oder kleine Dinge, die im Alltag wichtig geworden sind, werden weitergegeben. Viele unserer Kräfte halten sich auch zwischen ihren Einsätzen regelmäßig telefonisch auf dem Laufenden und bleiben so über die Entwicklung des Seniors informiert. Wenn sie zurückkehren, wissen sie bereits, was sich verändert hat und worauf besonders geachtet werden sollte.
So bleibt der Senior von vertrauten Menschen umgeben, während die Kräfte regelmäßig die Möglichkeit haben, sich zu erholen und mit neuer Aufmerksamkeit zurückzukehren.
Ein Mensch, der Hilfe benötigt, soll sich nicht auch noch darum bemühen müssen, verstanden zu werden.
Gerade im höheren Alter werden Gespräche oft persönlicher. Es geht um Erinnerungen, um Menschen, die vielleicht längst nicht mehr leben, um frühere Berufe, Familiengeschichten, Sorgen, kleine Ärgernisse und manchmal um Dinge, die ein Senior nicht direkt ausspricht. Wer einen Menschen täglich begleitet, muss deshalb nicht nur Wörter verstehen. Er muss auch erfassen können, wie etwas gemeint ist.
Manchmal sagt ein älterer Mensch: „Lass mal, das geht schon“, obwohl ihm längst etwas schwerfällt. Ein anderes Mal erzählt er zum dritten Mal dieselbe Geschichte, weil sie für ihn gerade wichtig ist. Vielleicht fällt ein Ausdruck aus der Kindheit, ein alter Spruch, ein Dialektwort oder eine Erinnerung, die nur dann zu einem wirklichen Gespräch wird, wenn das Gegenüber versteht, worüber gesprochen wird.
Deshalb begleiten wir unsere Senioren ausschließlich mit deutschen Muttersprachlern und fließend sehr gut deutschsprechenden Kräften. Zu unserem Team gehören auch Menschen, die ursprünglich aus anderen Ländern stammen, aber seit vielen Jahren oder Jahrzehnten in Deutschland leben, hier ihren Lebensmittelpunkt haben und sich selbstverständlich und sicher auf Deutsch verständigen.
Für uns hat das nichts mit einem Akzent zu tun. Entscheidend ist, dass ein Senior erzählen, fragen, widersprechen, scherzen oder Sorgen äußern kann, ohne seine Gedanken vereinfachen zu müssen.
Auch wenn sich das Befinden verändert, ein Arzttermin ansteht oder eine unerwartete Situation entsteht, ist sichere Verständigung wichtig. Ihren eigentlichen Wert zeigt die gemeinsame Sprache aber im täglichen Zusammenleben: wenn ein Mensch erzählen kann und merkt, dass sein Gegenüber nicht nur die Worte, sondern auch ihn verstanden hat.
Eine Familie gibt uns nicht einfach einen Auftrag. Sie vertraut uns einen Menschen an, der vielleicht nicht mehr alles allein bewältigen kann und in vielen Bereichen auf Unterstützung angewiesen ist. Diese Verantwortung möchten wir nicht durch mehrere Hände weiterreichen.
Deshalb arbeitet die Elkine-Seniorenbetreuung ohne in- oder ausländische Vermittlungsdienste oder Personaldienstleister.
Wir kennen die Kräfte, mit denen wir zusammenarbeiten, persönlich. Viele begleiten uns seit Jahren, einige sogar seit Jahrzehnten. Mit der Zeit kennt man nicht nur Lebensläufe und berufliche Erfahrungen. Man weiß auch, wer eher ruhig ist, wer gerne spricht, wer in belastenden Situationen besonnen bleibt und mit welchen Betreuungssituationen jemand besonders vertraut ist.
Natürlich kann niemand im Voraus garantieren, dass zwei Menschen menschlich perfekt zueinanderpassen. Aber es macht einen Unterschied, ob eine Betreuung lediglich nach Verfügbarkeit besetzt wird oder ob man die Menschen kennt, die man zusammenbringt.
Und wenn etwas schwierig wird, bleibt die Familie nicht mit der Frage allein, wer eigentlich zuständig ist. Angehörige sprechen mit uns, unsere Kraft spricht mit uns und wir kümmern uns darum, was geklärt oder verändert werden muss.
Für uns zeigt sich Verantwortung deshalb nicht nur dann, wenn alles problemlos läuft. Gerade in schwierigen Situationen muss sie spürbar bleiben.
Für Angehörige bedeutet organisierte Hilfe oft zunächst Erleichterung. Endlich ist jemand da, der unterstützt, mitdenkt und Verantwortung im Alltag mitträgt. Für den älteren Menschen selbst kann sich dieselbe Situation jedoch ganz anders anfühlen.
Wer jahrzehntelang selbst entschieden hat, wann er aufsteht, was er isst, wem er die Tür öffnet und wann er einfach seine Ruhe haben möchte, erlebt Unterstützung nicht automatisch als Entlastung. Plötzlich ist ein anderer Mensch im eigenen Zuhause präsent. Ein Mensch, der persönliche Gewohnheiten kennenlernt und auch die Momente erlebt, in denen manches nicht mehr so leicht fällt wie früher.
Hinter Ablehnung oder Zurückhaltung steckt deshalb oft nicht die Ablehnung der Betreuungskraft. Viel häufiger geht es um die Sorge, ein Stück des eigenen Lebens aus der Hand zu geben. Wer sein Leben lang selbstständig war, möchte nicht plötzlich das Gefühl bekommen, sich im eigenen Zuhause erklären, rechtfertigen oder anpassen zu müssen.
Unsere Betreuungskräfte kommen deshalb nicht in einen Haushalt, um dort einen neuen Tagesablauf einzuführen oder bestehende Gewohnheiten zu ersetzen. Sie lernen den Menschen kennen, der dort lebt: seine Art, seine Vorlieben, seine Ruhezeiten, seine Grenzen und die Dinge, die ihm wichtig sind.
Auch Paare brauchen weiterhin ihre gemeinsamen Momente. Ein Frühstück zu zweit, ein Gespräch am Nachmittag oder ein vertrauter Abend vor dem Fernseher bleibt ihre Zeit. Eine Betreuungskraft muss nicht ständig im selben Raum sein, um zuverlässig da zu sein.
Die Betreuungskraft zieht in den Haushalt ein – nicht in die Privatsphäre des Menschen.
Wenn ein Senior nach den ersten Tagen merkt, dass seine Gewohnheiten respektiert werden, dass er weiterhin Entscheidungen trifft und niemand sein Leben an sich reißen möchte, kann sich auch sein Gefühl gegenüber der Betreuung verändern. Aus anfänglicher Unsicherheit kann langsam Vertrauen wachsen.
Wenn im Alter manches schwerer wird, ist die Versuchung groß, einem Menschen immer mehr abzunehmen. Aus Fürsorge, aus Zeitdruck oder aus Angst, dass etwas passieren könnte. Doch Fähigkeiten, die nicht mehr genutzt werden, können schneller verloren gehen.
Deshalb schauen unsere Kräfte nicht nur darauf, was ein Senior nicht mehr kann, sondern ebenso darauf, was noch möglich ist und wie vorhandene Fähigkeiten erhalten und gefördert werden können.
Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Ein Mensch braucht vielleicht Unterstützung beim Aufstehen, geht aber die nächsten Schritte selbst. Eine Seniorin kann nicht mehr allein kochen, schneidet aber noch gerne Gemüse oder entscheidet mit, was auf den Tisch kommt. Ein anderer braucht Motivation, überhaupt wieder einige Schritte durch den Flur zu gehen, statt immer im Sessel sitzen zu bleiben.
Auch Bewegung gehört für uns zum Alltag. Kleine Gehübungen, gemeinsames Aufstehen, kurze Wege im Haus oder ein Spaziergang vor der Tür können viel bewirken. Nicht als Pflichtprogramm, sondern eingebettet in das normale Leben. Oft braucht es keinen großen Trainingsplan, sondern jemanden, der sagt: „Komm, wir versuchen es gemeinsam.“
Wo Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden eingebunden sind, arbeiten unsere Kräfte mit ihnen zusammen. Übungen, die gezeigt und für den Senior vorgesehen wurden, können zwischen den Terminen im Alltag wieder aufgegriffen werden. So bleibt Förderung nicht auf die kurze Therapieeinheit beschränkt.
Auch geistige und soziale Aktivität gehört dazu. Gespräche, gemeinsames Kochen, Gesellschaftsspiele, Rätsel, Lesen, Musik oder ein Weg in den Garten können Freude machen, Erinnerungen wecken und einem Menschen das Gefühl geben, weiterhin am eigenen Leben beteiligt zu sein.
Dabei geht es nie darum, einen älteren Menschen ständig anzutreiben. Auch Ruhe gehört zum Leben. Wichtig ist der Unterschied zwischen einem Menschen, der Erholung braucht, und einem Menschen, der sich immer weniger zutraut, weil ihm längst fast alles abgenommen wird.
Der alte Satz „Wer rastet, der rostet“ klingt vielleicht schlicht, aber im Alltag älterer Menschen steckt viel Wahrheit darin.
Unsere Hilfe soll deshalb nicht kleiner machen. Sie soll Sicherheit geben, Mut machen und dazu beitragen, dass ein Mensch möglichst viel von dem behält, was er noch selbst bewegen, entscheiden und gestalten kann.
Mit zunehmendem Alter verändern sich oft nicht die großen Dinge zuerst, sondern die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten eines Tages. Morgens sicher ins Bad kommen. Sich anziehen. Etwas Warmes essen. Frische Wäsche im Schrank haben. Genug trinken. Wissen, dass eingekauft ist und der nächste Termin nicht vergessen wird.
Was jahrzehntelang nebenbei geschah, kann irgendwann Kraft kosten oder ohne Hilfe kaum noch zu bewältigen sein.
Unsere 24 Stunden Pflegekräfte unterstützen je nach Betreuungssituation bei der Körperpflege, beim An und Auskleiden, bei Toilettengängen und Inkontinenz, beim Aufstehen, Gehen und bei eingeschränkter Mobilität. Sie kümmern sich um Einkäufe, Kochen, Wäsche und den Haushalt und achten darauf, dass Essen und Trinken im Tagesablauf nicht aus dem Blick geraten.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Aufgaben abzuhaken. Ein frisch bezogenes Bett ist für einen älteren Menschen nicht einfach Wäsche. Das Lieblingsessen ist nicht nur eine Mahlzeit. Eine vertraute Tasse, der gedeckte Frühstückstisch oder die rechtzeitig bereitgelegte Jacke für einen Termin gehören zu dem, was einen Alltag vertraut macht.
Wie viel Unterstützung gebraucht wird, kann sich verändern. Unsere Kräfte erleben den Senior täglich und bemerken deshalb häufig früh, wenn bisher selbstverständliche Dinge plötzlich schwerer fallen oder mehr Hilfe notwendig wird.
Ganzheitliche 24 Stunden Pflege bedeutet für uns, nicht einzelne Tätigkeiten nebeneinanderzustellen, sondern einen Alltag mitzutragen, der trotz notwendiger Hilfe so vertraut wie möglich bleibt.
Eine Betreuungskraft, die für zwei Wochen im Haushalt eines Seniors lebt, übernimmt viel Verantwortung. Sie erlebt schöne Stunden, aber auch Unsicherheit, körperliche Einschränkungen, Sorgen, schwierige Situationen und manchmal Nächte, in denen Hilfe notwendig wird.
Für uns ist deshalb selbstverständlich: Wer andere Menschen aufmerksam begleiten soll, muss selbst mit Respekt behandelt werden.
Der Begriff „24 Stunden Pflege“ bedeutet nicht, dass ein Mensch vierundzwanzig Stunden am Tag arbeitet. Unsere Kraft lebt während ihres Einsatzes mit im Haushalt und ist dadurch über den Tag hinweg in vielen Situationen ansprechbar. Gerade deshalb braucht sie ausreichend Schlaf, Pausen und einen eigenen Rückzugsbereich.
Unsere Kräfte benötigen ein eigenes Zimmer mit Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Fernseher und Internetzugang. Dieser Raum ist nicht einfach eine Unterkunft. Er ist für die Zeit des Einsatzes ihr persönlicher Bereich, in dem sie telefonieren, lesen, schlafen oder einfach einmal die Tür schließen kann.
Auch Pausen gehören zu einer guten Betreuung. Viele Senioren ruhen mittags, lesen, sehen fern oder verbringen Zeit mit Angehörigen. Solche Zeiten geben auch der Betreuungskraft Gelegenheit, sich zurückzuziehen und neue Kraft zu sammeln.
Besonders wichtig ist die Nacht. Natürlich kann es vorkommen, dass ein Senior gelegentlich Hilfe benötigt. Ein Toilettengang, Unsicherheit oder eine außergewöhnliche Situation lassen sich nicht planen. Wenn jedoch regelmäßig mehrfach in der Nacht Unterstützung notwendig ist, verändert sich die Belastung des Einsatzes erheblich. Ein ausgeprägter nächtlicher Hilfebedarf muss deshalb vor Beginn offen besprochen werden, damit wir die Situation realistisch einschätzen können.
Dabei geht es ebenso um den Senior. Ein Mensch, der ausreichend geschlafen hat und zwischendurch zur Ruhe kommen konnte, bleibt aufmerksamer, geduldiger und belastbarer.
Vielleicht liegt auch darin ein Grund, warum viele unserer Kräfte über so lange Zeit mit uns zusammenarbeiten. Wertschätzung zeigt sich für uns nicht in schönen Worten. Sie zeigt sich darin, dass Absprachen gelten, Belastungen ernst genommen werden und auch der Mensch gesehen wird, der jeden Tag Verantwortung übernimmt.
Gute Betreuung braucht auf beiden Seiten Menschen, die sich wohl und respektiert fühlen.
Es gibt im Alter Veränderungen, auf die sich niemand wirklich vorbereiten kann. Manche kommen langsam. Ein Weg, der früher selbstverständlich war, wird kürzer. Das Anziehen dauert länger. Ein Name fällt nicht mehr ein. Nachts entsteht Unruhe. Manchmal verändert sich das Leben aber auch innerhalb weniger Tage – nach einem Sturz, einer Erkrankung oder einem Krankenhausaufenthalt.
Für den älteren Menschen kann das bedeuten, immer wieder Abschied von etwas nehmen zu müssen, das bisher selbstverständlich war. Für Angehörige entsteht oft eine andere Angst: Was passiert, wenn es zu Hause irgendwann nicht mehr geht?
Gerade dann möchten wir nicht, dass ein Mensch zusätzlich zu seinen körperlichen oder geistigen Veränderungen auch noch sein Zuhause verlieren muss.
Unsere Betreuung endet deshalb nicht an einem bestimmten Punkt der Pflegebedürftigkeit. Wenn mehr Hilfe notwendig wird, eine Demenz fortschreitet oder ein Senior bettlägerig wird, passen wir die Betreuung an die veränderte Situation an.
Unsere Kräfte erleben den Senior täglich. Oft fallen zuerst kleine Veränderungen auf: jemand wird ungewöhnlich still, isst weniger, steht nachts häufiger auf, wirkt plötzlich ängstlicher, zieht sich zurück oder kommt mit vertrauten Abläufen nicht mehr zurecht. Im zuvor abgestimmten Rahmen können solche Beobachtungen an Angehörige, Hausärzte oder Therapeuten weitergegeben werden.
Zunehmende Hilfebedürftigkeit verändert aber nicht nur den praktischen Alltag. Ein Mensch, der merkt, dass er immer weniger allein bewältigt, kann wütend, traurig, beschämt oder verzweifelt sein. Gerade dann braucht es Menschen, die nicht nur sehen, was nicht mehr geht, sondern weiterhin den ganzen Menschen sehen.
Auch Angehörige tragen in dieser Zeit oft große Sorgen. Viele fürchten, irgendwann vor der Entscheidung zu stehen, Mutter, Vater oder Partner aus dem vertrauten Zuhause nehmen zu müssen. Unsere Betreuung ist darauf ausgerichtet, auch mit einem wachsenden Hilfebedarf weiterzugehen.
Das gilt ebenso für die letzte Lebensphase. Wenn ein Senior schwächer wird, mehr Ruhe braucht und sich das Leben immer stärker auf wenige vertraute Menschen und die unmittelbare Umgebung konzentriert, bleiben wir an seiner Seite.
Wir bleiben selbstverständlich bis ans Lebensende an der Seite unserer Senioren – in ihrem Zuhause, mit den Menschen und Dingen, die zu ihrem Leben gehören.
Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet für einen älteren Menschen oft weit mehr als eine medizinische Behandlung. Von einem Moment auf den anderen fehlt vieles, was bisher Sicherheit gegeben hat: das eigene Bett, vertraute Wege, bekannte Geräusche, feste Abläufe und Menschen, deren Stimmen man kennt.
Stattdessen bestimmen Untersuchungen, fremde Räume und wechselnde Mitarbeiter den Tag. Für hochbetagte Menschen und besonders bei Demenz kann diese Veränderung starke Verunsicherung auslösen. Manche werden unruhig, andere ziehen sich zurück, fragen immer wieder nach zu Hause oder verstehen nicht, weshalb sie plötzlich an einem fremden Ort bleiben müssen.
Deshalb begleiten wir unsere bereits von uns betreuten Senioren auch während eines stationären Krankenhausaufenthaltes tagsüber weiter.
Unsere Kraft kennt den Menschen. Sie weiß, wie er angesprochen werden möchte, was ihn beruhigt, welche Gewohnheiten ihm wichtig sind und wie er sich normalerweise verhält. Sie kann beim Essen und Trinken unterstützen, zuhören, Orientierung geben und in einer ungewohnten Umgebung eine vertraute Bezugsperson bleiben.
Gerade scheinbare Kleinigkeiten können im Krankenhaus plötzlich wichtig werden. Ein Essen wird gebracht, aber der Senior versteht nicht, dass er beginnen soll. Ein Getränk steht außer Reichweite. Jemand wirkt ungewöhnlich still oder verhält sich plötzlich anders. Wer den Menschen aus seinem Alltag kennt, kann solche Veränderungen besser einordnen.
Selbstverständlich ersetzt unsere Betreuungskraft weder Ärzte noch das Klinikpersonal und übernimmt keine Aufgaben, die in deren Verantwortung gehören. Sie kann aber Beobachtungen im vereinbarten Rahmen an Angehörige oder das Behandlungsteam weitergeben.
Auch für Angehörige kann das eine große Entlastung sein. Sie wissen, dass Mutter, Vater oder Partner in dieser fremden Umgebung einen Menschen an seiner Seite hat, der ihn bereits kennt.
Ein Krankenhausaufenthalt unterbricht den gewohnten Alltag – unsere Begleitung nicht.
Wer im privaten Zuhause eines Menschen lebt, erfährt Dinge, die außerhalb dieses Hauses niemanden etwas angehen. Gespräche, familiäre Angelegenheiten, gesundheitliche Entwicklungen, Sorgen und persönliche Gewohnheiten gehören in einen geschützten Raum.
Unsere Kräfte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Persönliche Informationen werden nicht beiläufig weitergegeben oder zum Gesprächsthema gemacht. Wo Informationen im Interesse des Seniors an Angehörige, Ärzte, Therapeuten oder andere zuvor festgelegte Personen weitergegeben werden sollen, geschieht dies im vereinbarten Rahmen.
Gerade wer Hilfe im eigenen Zuhause annimmt, muss darauf vertrauen können, dass dieses Zuhause weiterhin ein privater und geschützter Ort bleibt.
Was privat ist, bleibt privat.
Nicht jede Familie möchte die Betreuung eines älteren Menschen vollständig abgeben. Oft ist über Jahre etwas entstanden, das sich nicht einfach durch eine andere Person ersetzen lässt. Eine Tochter kennt die kleinen Gewohnheiten ihrer Mutter, ein Sohn merkt, wenn sein Vater einen schlechten Tag hat, und manchmal gibt es bereits eine vertraute Betreuungskraft, die direkt von der Familie beschäftigt wird und längst zum Alltag gehört.
Gleichzeitig wissen wir aus vielen Gesprächen, wie anstrengend es sein kann, über lange Zeit immer verantwortlich zu bleiben. Man organisiert, denkt voraus, bleibt erreichbar und hat den Senior selbst dann im Kopf, wenn gerade alles ruhig ist.
Für Familien, die weiterhin selbst einen Teil der Betreuung übernehmen möchten, gibt es deshalb unser Wechselmodell. Eine gleichbleibende Betreuungskraft der Elkine-Seniorenbetreuung übernimmt beispielsweise für 14 Tage. Anschließend übernimmt wieder der Angehörige oder die bereits vertraute, direkt von der Familie beschäftigte Betreuungskraft. Danach kehrt dieselbe Kraft der Elkine-Seniorenbetreuung zurück.
Für den Senior bleiben die Menschen dadurch vertraut. Bei der Ablösung werden Veränderungen, Termine und Besonderheiten weitergegeben, damit der gewohnte Tagesablauf möglichst kontinuierlich fortgeführt wird.
Für Angehörige bedeutet dieses Modell, dass sie nicht zwischen „alles selbst tragen“ und „alles abgeben“ wählen müssen. Sie bleiben Teil der Betreuung und bekommen gleichzeitig eine verlässliche Zeit, in der sie Verantwortung abgeben, schlafen, verreisen, arbeiten oder neue Kraft sammeln können.
Die zusätzliche Betreuung soll niemanden verdrängen. Sie soll das Leben, das bereits besteht, unterstützen und der Familie Luft geben, ohne Vertrautheit zu verlieren.
Wenn eine Betreuungskraft bei einem älteren Menschen einzieht, treffen nicht einfach zwei Namen aus einer Akte aufeinander. Zwei Menschen werden von einem Tag auf den anderen viele Stunden miteinander verbringen, sich aufeinander einstellen und einen gemeinsamen Alltag finden.
Deshalb möchten wir vorher mehr wissen als Pflegegrad und Diagnose.
Im ersten ausführlichen Telefonat geht es darum, wie dieser Mensch tatsächlich lebt. Wann beginnt sein Tag? Isst er gerne gemeinsam oder lieber in Ruhe? Ist er gesprächig oder zurückhaltend? Gibt es etwas, das ihm Angst macht? Was macht ihm Freude? Wie bewegt er sich in seiner Wohnung? Was fällt ihm schwer? Was möchte er unbedingt noch selbst tun? Und wie sieht die Situation nachts wirklich aus?
Genauso wichtig ist uns Offenheit. Wenn ein Senior nachts mehrfach Hilfe braucht, sehr unruhig ist, bestimmte Verhaltensweisen zeigt oder erheblich mehr Unterstützung benötigt als zunächst angenommen, müssen wir das vorher wissen. Nicht, um jemanden abzulehnen, sondern damit die Betreuung nicht schon am ersten Tag auf falschen Voraussetzungen beginnt.
Nach dem Gespräch erhalten Sie unseren Erhebungsbogen. Viele Fragen darin sind bewusst genau gestellt. Ein Haustier, eine steile Treppe, nächtliche Unruhe, bestimmte Gewohnheiten oder der Wunsch nach viel Gesellschaft oder Rückzug können für die spätere Betreuung wichtig sein.
Wenn aktuelle Arztberichte, Krankenhausberichte oder Entlassungsberichte vorliegen, freuen wir uns, wenn Sie uns diese zusammen mit dem Erhebungsbogen zur Verfügung stellen. Sie helfen uns, die aktuelle Situation besser einzuordnen und wichtige Veränderungen oder Einschränkungen bei der Vorbereitung zu berücksichtigen.
Auf dieser Grundlage überlegen wir, welche unserer Kräfte für diese Betreuung infrage kommt. Dabei spielen nicht nur Erfahrungen eine Rolle, sondern auch Persönlichkeit und die Anforderungen des jeweiligen Haushalts.
Auf Wunsch können der Senior beziehungsweise die Angehörigen bereits vor dem ersten Einsatz mit der vorgesehenen Betreuungskraft telefonieren. Eine Stimme, die Art zu sprechen und zuzuhören und ein erstes gemeinsames Gespräch können bereits etwas von der Unsicherheit nehmen.
Für eine dauerhaft geplante 24 Stunden Pflege zu Hause empfehlen wir in der Regel eine Vorlaufzeit von etwa zwei bis drei Wochen. Diese Zeit ermöglicht uns eine sorgfältige Vorbereitung und Einsatzplanung.
Pflegebedürftigkeit hält sich jedoch nicht immer an einen Zeitplan. Nach einem Sturz, einer plötzlichen Verschlechterung oder einer kurzfristigen Krankenhausentlassung kann Hilfe sehr schnell notwendig werden. Dann rufen Sie uns bitte sofort an. Wir prüfen unmittelbar, was möglich ist und wie schnell wir verlässlich unterstützen können.
Denn der erste Einsatztag sollte nicht der Tag sein, an dem wir erst anfangen herauszufinden, was ein Mensch eigentlich braucht.
Die Elkine-Seniorenbetreuung begleitet Familien in ganz Deutschland mit 24 Stunden Pflege, 24 Stunden Betreuung und Seniorenbetreuung zu Hause. Dabei arbeiten wir mit deutschen Muttersprachlern und fließend sehr gut deutschsprechenden Kräften.
Neben einer dauerhaft angelegten Betreuung unterstützen wir auch in besonderen Lebenssituationen:
Deutsche 24 Stunden Pflege und Betreuung in ganz Deutschland
Deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung und Palliativbegleitung bundesweit
Der erste Schritt ist oft der schwerste, besonders wenn man noch gar nicht genau weiß, welche Form der Unterstützung für die eigene Familie die richtige ist. Das müssen Sie vor einem Anruf auch nicht wissen.
Rufen Sie uns täglich zwischen 9 Uhr und 21 Uhr an, auch an Sonn- und Feiertagen. Erzählen Sie uns in Ruhe, wie Ihre Situation heute aussieht und was Ihnen Sorgen bereitet. Wir hören zu, fragen nach und besprechen mit Ihnen offen, welche Unterstützung durch die Elkine-Seniorenbetreuung möglich ist.
Zentrale Telefonnummer: 07221 7792240
Erreichbarkeit: an jedem Tag im Jahr,
auch an Sonn- und Feiertagen
von 9 Uhr bis 21 Uhr
Wir freuen uns auf Ihren Anruf
Elkine-Seniorenbetreuung – seit 25 Jahren häusliche 24 Stunden Pflege und Betreuung in ganz Deutschland