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  • 1 Deutsche 24 Stunden Pflege und Betreuung
    Deutsche und deutschsprachige Kräfte – seit 25 Jahren
  • 2 Zwei feste Kräfte im Wechsel
    Vertraute Betreuung durch gleichbleibende Bezugspersonen
  • 3 24 Stunden Verhinderungspflege, bundesweit
    Ab 8 Tagen – Entlastung für Angehörige zu Hause
  • 4 Deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung, deutschlandweit
    Begleitung zu Hause mit Ruhe, Erfahrung und menschlicher Nähe
  • 5 Deutsche 24 Stunden Demenzbetreuung zu Hause in ganz Deutschland
    Vertraute Abläufe und gemeinsame Sprache geben Sicherheit

24 Stunden Pflege - deutsche & deutschsprachige Kräfte.

Deutsche 24 Stunden Betreuung bundesweit – 25 Jahre Erfahrung – zwei gleichbleibende Kräfte

Häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung durch deutsche und deutschsprachige Kräfte in ganz Deutschland

Wenn ein Mensch Abschied nehmen muss, braucht er Menschen, die wirklich da sind

Wenn ein Mensch schwer erkrankt und deutlich wird, dass seine Lebenszeit begrenzt ist, verändert sich vieles. Dinge, die vorher selbstverständlich waren, bekommen plötzlich ein anderes Gewicht. Ein vertrauter Blick, eine ruhige Stimme, ein gemeinsames Schweigen, eine Hand, die Nähe gibt, wenn sie gebraucht wird. Manchmal auch ein Lachen über etwas ganz Alltägliches.

Sterben verläuft nicht nach einem festen Plan. Manche Menschen sprechen offen darüber, andere möchten das Thema kaum berühren. Einer möchte erzählen, was ihn sein Leben lang beschäftigt hat. Ein anderer möchte lieber wissen, was es morgen zu essen gibt. Manche weinen. Manche sind wütend. Manche haben Angst. Andere werden stiller.

Bei Elkine muss ein Mensch in dieser Zeit nichts vorspielen. Trauer, Angst, Wut und Verletzlichkeit gehören genauso dazu wie Schweigen, Nähe, Rückzug oder ein gemeinsames Lachen. Ein sterbender Mensch ist nicht nur ein sterbender Mensch. Er bleibt Vater, Mutter, Ehepartner, Freundin, Großvater oder der Mensch, mit dem eine Familie vielleicht seit Jahrzehnten ihr Leben teilt.

Seit 25 Jahren begleitet die Elkine-Seniorenbetreuung ältere, pflegebedürftige und schwer erkrankte Menschen in ihrem eigenen Zuhause. Viele unserer Senioren kennen wir lange, bevor ihre letzte Lebensphase beginnt. Wenn ihre Kräfte nachlassen und Unterstützung zunimmt, endet unsere Begleitung nicht. Wir begleiten unsere Senioren grundsätzlich bis an ihr Lebensende.

Wir übernehmen aber auch eine deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung zu Hause, wenn eine Familie erst dann zu uns kommt, wenn eine Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist. Vielleicht möchte jemand nach einem Krankenhausaufenthalt noch einmal nach Hause. Vielleicht haben Angehörige lange alles selbst getragen und merken nun, dass ihre Kraft nicht mehr reicht.

Ob noch Monate, Wochen oder nur wenige Tage bleiben, lässt sich nicht immer vorhersagen. Für uns macht das keinen Unterschied.

Auch wenige Tage sind keine bedeutungslose Restzeit. Sie gehören zum Leben dieses Menschen.

Die Elkine-Seniorenbetreuung ist eine deutsche Firma. Wir arbeiten nicht mit inländischen oder ausländischen Vermittlungsdiensten oder Personaldienstleistern zusammen. Unsere Kräfte kennen wir persönlich. Viele arbeiten seit vielen Jahren mit uns zusammen, manche bereits seit Jahrzehnten.

Unsere Senioren werden von deutschen Muttersprachlern und fließend sehr gut deutschsprechenden Kräften begleitet. Gerade am Lebensende ist gemeinsame Sprache weit mehr als ein organisatorischer Vorteil. Sie trägt Erinnerungen, Humor, Ängste, alte Redewendungen und manchmal einen Gedanken, der nur halb ausgesprochen wird und trotzdem verstanden werden möchte.

Denn Sterbebegleitung bedeutet für uns nicht, auf den Tod zu warten.

Solange ein Mensch lebt, begleiten wir Leben.

Was unsere 24 Stunden Sterbebegleitung zu Hause im Alltag bedeutet

Auch in der letzten Lebensphase hört der Alltag nicht plötzlich auf. Es muss gekocht, eingekauft und Wäsche gewaschen werden. Ein Mensch braucht vielleicht Hilfe beim Waschen, Anziehen, beim Toilettengang oder bei Inkontinenz. Das Aufstehen kann schwieriger werden, Unterstützung bei der Mobilität notwendig sein oder ein Mensch wird zunehmend bettlägerig. Diese Aufgaben gehören weiterhin zu unserer 24 Stunden Sterbebegleitung zu Hause.

Aber mit fortschreitender Erkrankung verschiebt sich etwas.

Der Haushalt bleibt wichtig, doch er bestimmt nicht mehr den Tag. Das Mittagessen kann warten, wenn ein Mensch gerade erzählen möchte. Eine andere Aufgabe kann später erledigt werden, wenn jemand heute besonders viel Nähe braucht. Und wenn die Kräfte für eine ausführliche Körperpflege nicht reichen, wird nicht an einem gewohnten Ablauf festgehalten, nur weil er gestern noch möglich war.

Unsere Begleitung richtet sich nach dem Menschen, nach seiner Kraft, seinem Tempo und seinem Wunsch nach Nähe oder Distanz. Manche Menschen suchen zunehmend die Gegenwart eines anderen Menschen. Andere brauchen längere Zeiten der Ruhe und möchten nicht ständig angesprochen oder berührt werden. Beides gehört für uns zu einer würdevollen Begleitung.

Manchmal bedeutet Beistehen, zuzuhören. Manchmal bedeutet es, gemeinsam still zu sein. Vielleicht wird geweint, weil Angst oder Abschied plötzlich überwältigend werden. Vielleicht entsteht eine Stunde später ein Gespräch über etwas völlig Alltägliches und beide lachen. Auch das gehört zum Sterben, weil es zum Leben gehört.

Für Elkine steht deshalb nicht die Frage im Mittelpunkt, wie viel an einem Tag erledigt wurde. Entscheidend ist, was dieser Mensch jetzt braucht und was ihm in diesem Moment guttut.

Kochen, Einkauf, Haushalt und Versorgung gehören zu unserer Arbeit. Aber je näher das Lebensende rückt, desto wichtiger wird das, was sich nicht auf einer Aufgabenliste abhaken lässt: Zeit, Aufmerksamkeit und ein Mensch, der wirklich da ist.

Auch Angehörige brauchen in dieser Zeit jemanden, der sie sieht

Wenn ein Mensch stirbt, beginnt der Abschied für seine Familie oft lange vor dem letzten Atemzug. Ein Ehepartner erlebt vielleicht, wie der Mensch, mit dem er jahrzehntelang sein Leben geteilt hat, immer schwächer wird. Eine Tochter sieht ihre Mutter plötzlich bei Dingen auf Hilfe angewiesen, die früher selbstverständlich waren. Ein Sohn versucht stark zu bleiben, obwohl er selbst längst Angst vor dem hat, was kommen wird.

Zu dieser Trauer kommt häufig die Verantwortung. Arzttermine, Medikamente, Einkäufe, Wäsche, nächtliche Unruhe und immer wieder die Frage, ob man genug tut. Viele Angehörige gehen dabei weit über ihre eigenen Grenzen und erschrecken irgendwann über den Gedanken: Ich kann nicht mehr.

Für uns ist dieser Satz kein Zeichen fehlender Liebe. Im Gegenteil. Oft kommt er gerade von Menschen, die viel zu lange versucht haben, alles selbst zu tragen.

Unsere deutsche 24 Stunden Sterbebegleitung nimmt deshalb nicht nur dem schwerkranken Menschen Aufgaben ab. Sie soll auch seiner Familie wieder etwas von dem zurückgeben, was während langer Wochen der Versorgung verloren gehen kann: Zeit füreinander.

Eine Tochter kann wieder neben ihrer Mutter sitzen, ohne gleichzeitig darüber nachdenken zu müssen, was noch gewaschen oder gekocht werden muss. Ein Ehemann kann die Hand seiner Frau halten, statt ständig auf die nächste Aufgabe zu achten. Ein Sohn kann seinem Vater zuhören, auch wenn dieselbe Geschichte schon oft erzählt wurde.

Und wenn Angehörige selbst an ihre Grenzen kommen, hören wir auch ihnen zu. Bei Elkine muss niemand Stärke vorspielen. Tränen müssen nicht entschuldigt werden. Angst, Erschöpfung oder auch Wut haben ihren Platz. Manchmal hilft ein Gespräch. Manchmal eine Schulter zum Anlehnen. Und manchmal einfach das Gefühl, mit all dem nicht allein zu sein.

Für uns gehört das genauso zur Begleitung am Lebensende wie die Versorgung des schwerkranken Menschen. Denn Sterben betrifft eine ganze Familie – und auch die Menschen, die Abschied nehmen müssen, brauchen in dieser Zeit Menschlichkeit.

Auch die Menschen, die begleiten, brauchen Kraft und einen Ort zum Rückzug

Eine Sterbebegleitung berührt nicht nur den sterbenden Menschen und seine Familie. Auch unsere 24 Stunden Pflegekraft erlebt diese Zeit sehr nah mit.

Gerade wenn sie einen Senior schon über viele Monate oder Jahre begleitet hat, ist die Beziehung oft längst mehr als eine reine Betreuungssituation. Sie kennt seine Gewohnheiten, seinen Humor, seine kleinen Eigenheiten, seine guten und schwierigen Tage. Wenn dieser Mensch immer schwächer wird und sich sein Leben dem Ende nähert, geht das auch an unserer Kraft nicht spurlos vorbei.

Deshalb ist es uns wichtig, auch die Menschen im Blick zu behalten, die diese besondere Begleitung leisten.

Unsere Kräfte brauchen ausreichenden Schlaf, feste Ruhezeiten und einen eigenen Rückzugsraum. Das gilt grundsätzlich während jedes Einsatzes. Im Haushalt steht deshalb ein eigenes Zimmer mit Bett, Schrank, Tisch, Stuhl, Fernseher und Internetanschluss zur Verfügung.

Wir arbeiten mit zwei gleichbleibenden Kräften, die sich im 14 tägigen Rhythmus ablösen. So entsteht für den Senior Vertrautheit und für die Kraft die Möglichkeit, nach einem intensiven Einsatz wieder nach Hause zurückzukehren, Abstand zu gewinnen, Kraft zu sammeln und das Erlebte auch emotional zu verarbeiten.

Denn wer einen Menschen in seiner letzten Lebensphase mit Ruhe, Geduld und echter Nähe begleiten soll, braucht selbst einen geschützten Raum, Erholung und die Gewissheit, mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen zu werden.

Wenn Essen und Trinken weniger werden

Für Angehörige ist es oft besonders schwer auszuhalten, wenn ein sterbender Mensch immer weniger essen oder trinken möchte. Essen bedeutet Fürsorge. Man kocht etwas, das immer gern gegessen wurde, reicht einen Lieblingsjoghurt oder versucht noch einen Löffel mehr. Wenn all das plötzlich abgelehnt wird, entsteht schnell die Angst, man müsse stärker drängen, damit der geliebte Mensch nicht weiter abbaut.

In der letzten Lebensphase verändert sich der Körper jedoch. Hunger und Durst können deutlich nachlassen. Viele Angehörige empfinden diesen Prozess als beunruhigend, weil sie das Gefühl haben, nichts mehr tun zu können.

Ein Satz aus der Palliativbegleitung bringt diesen Zusammenhang sehr verständlich auf den Punkt:

„Der Mensch stirbt nicht, weil er nichts mehr isst, sondern er isst nichts mehr, weil er stirbt.“

Dieser Satz vereinfacht einen komplexen körperlichen Vorgang, kann aber helfen, den Blick zu verändern. Es geht nicht darum, einen Menschen aufzugeben. Es geht darum, wahrzunehmen, was sein Körper jetzt noch möchte und verträgt.

Unsere 24 Stunden Pflegekraft bereitet weiterhin Mahlzeiten und Getränke zu, bietet an, unterstützt beim Essen und Trinken und achtet auf Veränderungen. Aber wir machen Fürsorge nicht davon abhängig, ob ein Teller leer wird.

Manchmal ist ein kleiner Löffel genug. Manchmal nur ein Schluck. Manchmal möchte ein Mensch nichts mehr.

Dann bleiben Zuwendung und Beistehen trotzdem bestehen.

Denn auch wenn Essen und Trinken weniger werden, braucht ein Mensch weiterhin Aufmerksamkeit, Respekt und das Gefühl, dass jemand bei ihm ist.

Wenn sich der Zustand verändert, ist ein gutes Netzwerk wichtig

In der letzten Lebensphase kann sich der Zustand eines Menschen manchmal innerhalb kurzer Zeit verändern. Schmerzen nehmen zu, die Atmung wird schwieriger, Unruhe entsteht oder Angehörige spüren einfach: Heute ist etwas anders als gestern.

Dann ist es wichtig, dass Hilfe nicht erst gesucht werden muss.

Bei unserer 24 Stunden Sterbebegleitung zu Hause arbeiten wir deshalb eng mit Hausärzten, Palliativärzten, regionalen Palliativteams und bei Bedarf auch mit Pflegediensten zusammen. So können medizinische und pflegerische Hilfen dort ergänzt werden, wo sie notwendig werden, während der Mensch weiterhin in seinem vertrauten Zuhause begleitet wird.

Unsere 24 Stunden Pflegekraft erlebt den Alltag unmittelbar mit und kann Veränderungen wahrnehmen und weitergeben. Gerade dadurch entsteht ein wichtiger Zusammenhang zwischen dem, was sich im täglichen Leben zeigt, und der medizinischen Unterstützung, die eventuell zusätzlich gebraucht wird.

Unser Tipp aus der Praxis: Wenn absehbar wird, dass ein Mensch in seine letzte Lebensphase kommt, ist es sinnvoll, frühzeitig Kontakt zu einem regionalen Palliativteam aufzunehmen und die mögliche Versorgung abzuklären. Dann sind Ansprechpartner und Situation bereits bekannt, bevor plötzlich Schmerzen, Atemnot oder andere belastende Beschwerden auftreten.

Für Angehörige kann das in einer ohnehin schweren Situation eine große Entlastung sein. Sie müssen dann nicht erst unter Zeitdruck herausfinden, an wen sie sich wenden können, sondern wissen bereits, wer erreichbar ist und welche Hilfe zur Verfügung steht.

Sterbebegleitung bei Demenz – wenn Worte immer weniger werden

Bei einer weit fortgeschrittenen Demenz sprechen viele Menschen am Ende ihres Lebens nur noch wenig oder gar nicht mehr zusammenhängend. Bedürfnisse, Schmerzen, Angst oder Unwohlsein lassen sich dann oft nicht mehr eindeutig mit Worten ausdrücken.

Umso wichtiger wird die genaue Beobachtung.

Ein veränderter Gesichtsausdruck, angespannte Hände, Unruhe, Abwehr bei Berührung, eine andere Atmung oder ein plötzlich verändertes Verhalten können Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt. Gerade hier ist es wertvoll, wenn ein Mensch von vertrauten Kräften begleitet wird, die seine Reaktionen kennen und Veränderungen schneller wahrnehmen.

Aus vielen unserer Begleitungen kennen wir auch etwas anderes: Manche Menschen rufen über längere Zeit immer wieder „Hallo“, manchmal sehr häufig und nahezu ununterbrochen.

Was dieses „Hallo“ in diesem Moment bedeutet, können auch wir nicht sicher wissen. Ist es ein Ruf nach einem Menschen? Ausdruck von Unruhe oder Angst? Wird etwas gesucht, das sich sprachlich nicht mehr ausdrücken lässt? Oder ist dieses eine Wort einfach dasjenige, das noch erreichbar ist?

Wir schreiben einem solchen Ruf keine Bedeutung zu, die wir nicht kennen.

Wir wissen aber, wie belastend das sein kann. Für Angehörige, die immer wieder reagieren und trotzdem nicht herausfinden können, was der geliebte Mensch braucht. Und auch für eine Pflegekraft, die über viele Stunden aufmerksam bleibt und versucht zu erkennen, ob hinter dem Rufen ein körperliches oder seelisches Bedürfnis steht.

Dann braucht es Geduld, Beobachtung und manchmal auch medizinische Rücksprache, wenn sich die Unruhe verändert oder der Verdacht besteht, dass Beschwerden dahinterstehen könnten.

Auch wenn Sprache und Orientierung immer weiter nachlassen, bleibt der Mensch empfindsam für Nähe, Ruhe, Berührung, Stimme und Atmosphäre.

Deshalb wird Sterbebegleitung bei Demenz oft stiller.

Weniger erklären. Weniger fragen. Mehr wahrnehmen.

Denn auch wenn ein Mensch nicht mehr sagen kann, was er braucht, hört sein Bedürfnis nach Sicherheit, Respekt und menschlicher Nähe nicht auf.

Manchmal scheint auch der letzte Moment etwas sehr Privates zu sein

Eine Erfahrung begegnet uns in der Sterbebegleitung immer wieder. Angehörige oder unsere Kräfte sitzen lange bei einem Menschen und halten Wache. Dann verlassen sie das Zimmer nur für wenige Minuten – um zur Toilette zu gehen, einen Kaffee zu holen oder kurz etwas zu erledigen. Wenn sie zurückkommen, ist der Mensch verstorben.

Warum ausgerechnet in diesen wenigen Minuten, kann uns niemand sicher erklären.

Wir erleben solche Situationen jedoch so häufig, dass sie uns im Gedächtnis bleiben.

Vielleicht braucht ein Mensch für diesen letzten Schritt tatsächlich einen Augenblick ganz für sich. Vielleicht möchte er diejenigen, die ihm nahestehen, nicht in diesem letzten Moment bei sich haben. Das ist eine mögliche Vorstellung, keine Gewissheit.

Gerade Angehörige quält hinterher manchmal der Gedanke: Warum war ich ausgerechnet in diesem Moment nicht da?

Dann ist uns etwas sehr wichtig:

Sie haben diesen Menschen nicht allein gelassen.

Sie waren vielleicht Stunden, Tage oder Wochen an seiner Seite. Dass der Tod gerade in den wenigen Minuten eintrat, in denen Sie das Zimmer verlassen hatten, nimmt dieser Begleitung nichts von ihrer Bedeutung.

Vielleicht gehört auch das zum Sterben: dass es Dinge gibt, die wir begleiten können, ohne sie vollständig verstehen oder bestimmen zu können.

Wenn wir erst in der letzten Lebensphase dazukommen

Nicht jede Familie kennt Elkine schon über Monate oder Jahre. Manche Angehörige melden sich erst dann bei uns, wenn eine Erkrankung weit fortgeschritten ist, ein Krankenhausaufenthalt zu Ende geht oder deutlich wird, dass der bisherige Alltag nicht mehr allein getragen werden kann.

Dann fehlt die lange gemeinsame Vorgeschichte. Aber auch in kurzer Zeit lässt sich viel über einen Menschen erfahren: Was ihm wichtig ist. Was er nicht möchte. Welche Gewohnheiten geblieben sind. Welche Nähe angenehm ist. Wer zur Familie gehört. Welche Themen Trost geben und welche lieber unberührt bleiben.

Gerade am Lebensende geht es nicht darum, möglichst schnell Vertrautheit zu behaupten. Es geht darum, aufmerksam zu sein und den Menschen nicht mit einem fertigen Betreuungsschema zu überrollen.

Unsere deutschen und sehr gut deutschsprechenden 24 Stunden Kräfte können vom ersten Tag an zuhören, Fragen verstehen, Zwischentöne wahrnehmen und sich auf die Situation einstellen. Das schafft auch dann Sicherheit, wenn für eine lange Eingewöhnung keine Zeit mehr bleibt.

Manchmal bleiben noch einige Wochen. Manchmal nur wenige Tage.

Für uns verändert das nicht den Wert dieser Zeit.

Auch eine kurze Begleitung kann ein Mensch als echte Nähe, Entlastung und Würde erleben.

Wenn sich der Körper immer weiter zurückzieht

Für Angehörige ist es oft schwer auszuhalten, wenn ein Mensch in den letzten Tagen oder Stunden immer weniger am Leben um ihn herum teilnimmt. Er schläft länger, spricht kaum noch, möchte nichts mehr essen, trinkt nur noch wenig oder reagiert anders als zuvor. Auch die Atmung kann sich verändern, ruhiger oder unregelmäßiger werden. Manchmal entstehen Unruhe und Bewegungen, die sich nicht eindeutig erklären lassen.

Nicht jeder Mensch zeigt dieselben Veränderungen und nicht jedes Zeichen bedeutet automatisch, dass der Tod unmittelbar bevorsteht. Aber für Angehörige fühlt sich diese Zeit oft an wie ein langsames Loslassen, das sie miterleben, ohne es aufhalten zu können.

Gerade das kann sehr schmerzhaft sein.

Vielleicht sitzt eine Tochter am Bett und versucht noch einmal, die Hand ihrer Mutter zu drücken. Vielleicht spricht ein Ehemann weiter mit seiner Frau, obwohl er nicht weiß, ob sie seine Worte noch bewusst aufnimmt. Vielleicht liegt zwischen zwei Menschen plötzlich sehr viel Stille.

Wir glauben nicht, dass in solchen Momenten immer noch etwas gesagt oder getan werden muss.

Manchmal genügt es, da zu sein.

Eine vertraute Stimme, eine Hand, die ruhig liegen bleibt, ein Gesicht, das der Mensch vielleicht noch wahrnimmt. Niemand kann sicher sagen, was ein Sterbender in jedem einzelnen Moment empfindet oder versteht. Aber Nähe muss nicht immer beantwortet werden, um Bedeutung zu haben.

Auch Angehörige müssen in dieser Zeit nicht ständig stark sein. Sie dürfen weinen, schweigen, das Zimmer verlassen und später wiederkommen. Sie dürfen erschöpft sein. Sie dürfen Angst vor dem Augenblick haben, der kommen wird.

Sterbebegleitung bedeutet nicht, den Tod verhindern zu können. Sie bedeutet, einen Menschen auf seinem letzten Weg nicht aus dem Blick zu verlieren.

Kontakt zur Elkine-Seniorenbetreuung

Wenn Sie darüber nachdenken, einen schwerkranken oder sterbenden Angehörigen zu Hause begleiten zu lassen, können Sie sich auch dann an uns wenden, wenn vieles noch ungeklärt ist. Gerade in dieser Lebensphase lässt sich nicht alles im Voraus planen. Manchmal verändert sich eine Situation innerhalb weniger Tage, manchmal ganz plötzlich.

Der erste Schritt ist deshalb ein ausführliches telefonisches Gespräch. Wir möchten verstehen, wie es Ihrem Angehörigen geht, welche Unterstützung bereits notwendig ist, was Ihnen Sorgen macht und was Ihnen für die letzte Lebensphase besonders wichtig ist.

Wenn eine häusliche 24 Stunden Sterbebegleitung durch Elkine für Ihre Situation in Betracht kommt, erhalten Sie anschließend unseren ausführlichen Erhebungsbogen. Auf dieser Grundlage wählen wir die beiden Kräfte aus, die zu dem Menschen, seiner Situation und seiner Familie passen.

Für eine sorgfältige Vorbereitung benötigen wir in der Regel etwa 14 Tage Vorlaufzeit. Wenn sich der Zustand eines Menschen unerwartet schnell verändert und kurzfristig Hilfe benötigt wird, prüfen wir unmittelbar, was möglich ist, und organisieren schnellstmöglich eine passende Betreuung.

 

Zentrale Telefonnummer: 07221 7792240

Erreichbarkeit: täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr, auch an Sonn und Feiertagen

Elkine-Seniorenbetreuung – Mehr Zeit fürs Leben

 

 

Kontakt zur Elkine-Seniorenbetreuung

Elkine-Seniorenbetreuung

Tel. 07221 7792240
 
täglich, auch an Sonn- und Feiertagen
von 9 Uhr bis 21 Uhr erreichbar
 
Jägermattstr. 13
76530 Baden-Baden
 
info(et)elkine.de
 
Wir freuen uns auf Ihren Anruf